
Mein Weg mit Typ 1 Diabetes
Wie alles begann
Im April 2019 bekam ich die schockierende Diagnose: Typ 1 Diabetes. Mein erster Impuls war Verzweiflung. Als ich auf dem Heimweg meine Nachbarin traf, brach ich heulend in ihren Armen zusammen. Seit meiner Kindheit war ich stolz darauf, dass ich selten krank wurde und im Job stets die geringsten Krankheitstage hatte. Und nun das.
Relativ schnell entwickelte sich die Verzweiflung zu Trotz und zum unbedingten Willen, die Krankheit besser zu verstehen und zu steuern. Ich fing an, gemäß meiner wissenschaftlichen Ausbildung, Experimente mit Insulin, Ernährung, Bewegung an mir durchzuführen und die Ergebnisse systematisch auszuwerten, zu klassifizieren und weitere Hypothesen zu testen.
Die meisten waren von Misserfolg geprägt. Bis Februar 2024 hatte ich zwar viele Erkenntnisse, aber keinen systematischen Ansatz gefunden. Dann stolperte ich eher zufällig über nährstoffdichte Lebensmittel und eine neue, glückliche Ära meines Umgangs mit der Krankheit, begann.


Mein Hintergrund
Seit meinen Teenagertagen habe ich mich bereits mit Ernährung beschäftigt und mein Umfeld sowohl erfreut als auch genervt. Daher war es für mich naheliegend, mich stärker mit der tatsächlich passenden Ernährung für Typ 1 Diabetiker zu beschäftigen. Denn die Empfehlungen und Ratgeber, die ich bis dahin probiert hatte, boten keinen nachhaltigen Erfolg. Und von meiner Ärztin hörte ich stets, "jeder Mensch ist anders, daher wirken auch unterschiedliche Methoden". Doch ich war mir sicher: der gemeinsame Nenner wurde einfach nur noch nicht gefunden!


Mein Dia-Tagebuch




