🫐 Beeren-Cashew-Mousse

Cremiger Dessertgenuss ohne klassischen Zucker

🛒 Zutaten für 6 Portionen

  • 150 g über Nacht eingeweichte Cashewkerne (entspricht ca. 100 g trockenen Cashews)

  • 100 g TK-Beeren (gemischt)

  • 60 g Kokosöl (flüssig)

  • 2,5 ml flüssiges Stevia

  • 25 g Erythrit

  • Saft von ½ Limette

Optional:

  • 10–15 g frisch geriebener Meerrettich

  • Frische Beeren zum Servieren als Deko


🔪 Zubereitung

1. Cashews vorbereiten

Die Cashewkerne über Nacht einweichen und anschließend gut abtropfen lassen.
Alternativ kann direkt Cashewmus verwendet werden.

2. Mousse herstellen

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab cremig mixen.

Falls das Kokosöl zu fest ist, vor der Verwendung leicht erwärmen, damit es sich besser verarbeiten lässt.

3. Abschmecken

Nach Belieben die Menge von Limette, Süße oder Meerrettich anpassen.


📉 Darum ist das Rezept für Typ 1 sinnvoll

Die Mousse basiert auf Cashews und Beeren und kommt ohne klassischen Haushaltszucker aus.

👉 Cashews liefern Fett, Eiweiß und Ballaststoffe und machen die Mousse gleichzeitig sehr cremig.

👉 Beeren bringen Fruchtigkeit und Geschmack, ohne dass große Mengen davon nötig sind.

👉 Erythrit und Stevia ersetzen den klassischen Zucker und tragen nur wenig zur verwertbaren Kohlenhydratmenge bei.

👉 Trotz der zuckerarmen Rezeptur enthält die Mousse verwertbare Kohlenhydrate und sollte deshalb nicht automatisch als „kohlenhydratfrei“ betrachtet werden.


💉 Blutzucker-Tipps

Auch dieses Dessert enthält verwertbare Kohlenhydrate – insbesondere aus Cashews und Beeren.

👉 Diese sollten bei der Insulindosierung berücksichtigt werden.
👉 Durch den hohen Fettanteil kann der Glukoseanstieg verzögert verlaufen.
👉 Bei größeren Portionen die enthaltenen Kohlenhydrate individuell berücksichtigen und die eigene Reaktion auf die Kombination aus Fett und Kohlenhydraten beachten.


🍽️ Alltag & Einsatzmöglichkeiten

✔️ Als cremiges Dessert nach dem Essen
✔️ Gut und schnell vorzubereiten, wenn Gäste kommen
✔️ Lässt sich in kleinen Gläsern portionsweise servieren
✔️ Passt besonders gut zu festlichen Menüs und Buffets


🥡 Aufbewahrung & Vorbereitung

✔️ Im Kühlschrank gut verschlossen etwa 2 Tage haltbar.
✔️ Die Mousse kann problemlos am Vortag zubereitet werden.
✔️ Vor dem Servieren kurz durchrühren und nach Wunsch mit frischen Beeren garnieren.
✔️ Einfrieren ist möglich, verändert aber die cremige Konsistenz. Für die beste Textur würde ich sie frisch beziehungsweise gekühlt servieren.


💡 Extra-Tipps

👉 Meerrettich ist mein Geheimtipp für diese Mousse: Die leichte Schärfe bildet einen überraschend guten Kontrast zu den süß-säuerlichen Beeren. Wer mutig ist, sollte diese Variante unbedingt ausprobieren.

👉 Für eine mildere Version den Meerrettich einfach weglassen.

👉 Etwas frisch geriebener Limettenabrieb verstärkt die fruchtige Note.

👉 Die Mousse lässt sich besonders schön in kleinen Gläsern servieren und mit frischen Beeren garnieren.


😊 Persönliche Anmerkung

Einmal im Jahr mache ich eine große Party. Inzwischen ist daraus eine „Polska Party“ geworden, weil ich irgendwann angefangen habe, Familienrezepte für das Buffet zu kredenzen – und die sind nun einmal überwiegend polnisch inspiriert.

Da ich Herausforderungen liebe, bekommt das Buffet seit einigen Jahren jedes Mal ein Motto. Im Mittelpunkt steht dabei eine typische polnische Zutat, die ich in möglichst vielen Varianten auf den Tisch bringe.

In einem Jahr war es mal Rote Bete. Dabei waren die und ich früher nie besonders gute Freunde. Aber dadurch wurde sie zu einer besonders interessanten Herausforderung: Challenge accepted.

Also habe ich meine Kochbücher und Rezeptzeitschriften nach Inspirationen durchforstet und bin dabei auf einen veganen Kuchen aus Roter Bete, Cashews und Kokosöl gestoßen. Die Resonanz hatte ich so nicht erwartet: Während der Party und auch in den Tagen danach überschlugen sich meine Gäste vor Begeisterung. Der Kuchen wurde zum Highlight des Buffets auserkoren.

Als irgendwann der Typ 1 Diabetes zu einem meiner Gäste wurde und ich deshalb begann, mein Buffet und meine eigene Ernährung neu zu denken, erinnerte ich mich an diese Kombination. Cashews, Kokosöl und eine cremige Konsistenz – das müsste doch auch mit Beeren statt Beeten funktionieren. Hat funktioniert. Wieder Begeisterung.

So hat sich diese Beeren-Cashew-Mousse ihren Platz auf DiaMo verdient.


Die Nährwertangaben sind rechnerisch kalkulierte Circa-Werte und können, in Abhängigkeit von den verwendeten Zutaten, variieren.

Nährwertangaben - Menge pro Portion

Portionsgröße: Eine Schale

Kalorien: 192 kcal

Fette gesamt: 17 g

Cholesterin: 0,2 mg

Kohlenhydrate gesamt: 11,5 g

Ballaststoffe: 1,5 g

Zucker: 4 g

Eiweiß: 3,3 g

✔️ Für Diabetiker

✔️ Cholesterinarm 

✔️ Glutenfrei

✔️ Laktosefrei

✔️ Low Carb

✔️ Vegan

Cremige Mousse aus Cashews, Beeren und Limette, die ganz ohne klassischen Zucker auskommt. Wer mag, gibt noch etwas Meerrettich dazu, das sorgt für einen besonderen, kleinen Schärfekick.

Arbeitszeit: 10 Min.

Koch-, Backzeit: -


🚀 Unter 15 Min.

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